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SUMMARY:Online-Workshopreihe: Mit solidarischen Bezugsgruppen fürs Leben langfristig politisch aktiv sein (3/3)
DESCRIPTION:Warum hören so viele Menschen auf\, politisch aktiv zu sein? Warum bleibt politische Veränderung oft eine Nebensache? Nach der Arbeit\, der Schule\, der Ausbildung bleibt oft nur noch wenig Zeit und Energie\, um an dem dringend nötigen gesellschaftlichen Wandel zu arbeiten. Es ist kaum möglich\, mit den immer schnelleren und drastischeren Krisen des Kapitalismus Schritt zu halten. An eine wirklich transformative Praxis ist nicht zu denken\, zwischen irgendwie mit Lohnarbeit über die Runden kommen und dem ständigen Reagieren auf die nächste Grausamkeit\, die nächste Umweltkatastrophe\, den nächsten rassistischen Anschlag. Vereinzelt stehen wir den ausbeuterischen Systemen scheinbar machtlos gegenüber. Nach ein paar Jahren Aktivismus bleibt dann oft nur Resignation und Burnout. \nEs ist höchste Zeit\, sich grundlegend anders zu organisieren. Wir müssen nicht nur gemeinsam kämpfen\, sondern auch gemeinsam dafür sorgen\, dass alle genug zum Leben haben\, sich erholen\, über Visionen\, Utopien und Erlebtes sprechen können. Wir wollen uns in solidarischen Bezugsgruppen organisieren. Wir teilen (finanzielle) Ressourcen\, übernehmen langfristig füreinander Verantwortung. Im Aktivismus während und nach Aktionen\, im Leben\, in der Reproduktion und ermöglichen uns so gegenseitig\, politische Veränderung in den Mittelpunkt zu stellen. Weil wir den Zumutungen des Kapitalismus wie Verwertungszwang und Diskriminierung gemeinsam begegnen\, nehmen wir ihm viel von seiner Macht über uns Einzelne. Dadurch ist mehr Zeit und Energie für Aktionen\, Freizeit\, Träumen\, Kämpfen und Diskutieren. Und wir probieren gleichzeitig im Kleinen aus\, wie eine gesellschaftliche Organisation jenseits von Markt und Staat\, Tauschlogik und Herrschaft\, Konkurrenz und bürgerlichen Normen aussehen kann. \nWie das funktioniert und was das mit uns macht\, möchten wir mit euch in einer dreiteiligen Workshopreihe teilen und diskutieren. \n3. Teil – Gesellschaftliche Veränderungen\nNachdem wir uns in den ersten beiden Teilen der Workshopreihe mit den Veränderungen auf der Ebene der persönlichen Lebensweise (1. Teil) und der kollektiven Zusammenhänge (2. Teil) beschäftigt haben\, geht es im dritten Teil um die gesellschaftliche Ebene: Der Kapitalismus ist am Ende\, kann seine Versprechen nicht halten und zerstört unaufhaltsam soziale Strukturen\, Ökosysteme\, das Klima. Wir wollen uns anschauen\, wie kollektive Organisierung unseres Alltags zu einer Transformation beitragen kann. Dazu betrachten wir theoretische Überlegungen wie die Keimformtheorie. Wir überlegen aber auch\, wie bestehende transformative Akteur*innen wie soziale Bewegungen oder antikapitalistische Gewerkschaften durch eine Organisierung in solidarischen Bezugsgruppen gestärkt werden könnten. Gemeinsam wollen wir überlegen\, wie Handlungsmöglichkeiten wachsen und sich verändern können. Und vielleicht\, wie die nächste Stufe einer ganzheitlichen\, transformativen Praxis aussehen könnte. \nDie Workshopreihe wird organisiert vom Formenkollektiv und Mensch aus dem Solidarnetz und unterstützt durch die KlimaWerkStadt in Bremen. Um dich anzumelden\, schreibe uns bitte eine Mail an kollektiveformen(at)disroot.org mit den Workshops\, an denen du teilnehmen willst.
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SUMMARY:Online-Veranstaltung: Auf der Suche nach einer kollektiven profeministischen Praxis von (cis-)Männern
DESCRIPTION:Wenn es um den Kampf gegen das Patriarchat mit all seinen beschissenen Auswirkungen geht\, machen FLINTA* die Erfahrung\, dass sie auf sich alleine gestellt sind. Das ist erstmal nicht allzu verwunderlich\, da (die meisten) (cis-)Männer von ihrer Position in diesem Machtverhältnis profitieren oder sie ihnen zumindestens nicht (negativ) auffällt. Ein Armutszeugnis ist es aber\, wenn sich (cis-)Männer auch in linken Kreisen\, in denen sich HERRschaftsfreiheit zum Ziel gesetzt wird\, auf ihren Privilegien ausruhen und die Konsequenzen ignorieren. Die Antwort scheint klar: Es braucht (wieder) eine kollektive profeministische Praxis von (cis-)Männern. Aber mit welchem Ziel? Wie schaffen wir es\, zu einer tatsächlichen antipatriarchalen und antisexistischen Praxis zu kommen\, die nicht der Herstellung einer positiven profeministischen männlichen Identität dient? Welche Rolle sollte dabei der Umgang mit männlicher Täterschaft spielen?\nMit diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir uns bei der Veranstaltung beschäftigen. Und zwar nicht im luftleeren Raum\, sondern konkret an der Praxis von zwei Gruppen aus Bremen und Leipzig\, die bisher vor allem Unterstützungsarbeit für den Queerfeministischen Kampftag am 8. März geleistet haben und sich nun fragen\, wie es weitergehen soll.\nWir freuen uns dafür als Gast Kim Posster und als Moderator*in Jeja Klein dabei zu haben. Kim wird zu Beginn einen kurzen Vortrag halten\, danach wird Jeja dann eine Podiumsdiskussion moderieren mit Kim und jeweils einem Vertreter der beiden Gruppen aus Leipzig und Bremen als Diskutanten. Am Ende wird es dann noch Raum für Publikumsfragen geben.\nDie Veranstaltung richtet sich in erster Linie an (cis-)Männer\, ist aber offen für alle.\nAuf Grund begrenzter Serverkapazitäten müssen wir die Anmeldung leider vorerst schließen. Wenn sich bis Dienstag wieder Menschen abmelden\, wird die Anmeldung wieder geöffnet. Wir planen die Veranstaltung aufzuzeichnen und im Nachhinein zu veröffentlichen.
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